Zeugen Jehovas

Hier könnt ihr eigene Umfragen erstellen.

Moderator: abusimbel

Körperschaft des öffentlichen Rechts in Bremen

Ja, sollen sie bekommen
4
11%
Ich bin dagegen
28
78%
Ist mir egal
4
11%
 
Abstimmungen insgesamt : 36

Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Nobby » 30.06.2009, 22:56

kayman hat geschrieben:Zeugen Jehovas?

Schlimm!!!!!! :big_haare:
Das ist ne üble Sekte.....
....

Hast du mit ihnen schlechte Erfahrungen gemacht?

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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon lucky-trader » 13.07.2009, 10:07

Das ist ne üble Sekte.....
Wer denen irgendeinen Status gibt ist nicht ganz dicht.....

Das kann nur jemand sagen der 1. nicht weiss was eine Sekte ist und 2. Sich noch nie richtig informiert hat.

Das ist so, als wenn jemand der dich nicht kennt über deine Familie lügen verbreitet ohne euch zu kennen!


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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon lucky-trader » 13.07.2009, 10:08

:big_ok:
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Nobby » 13.07.2009, 15:39

lucky-trader hat geschrieben:Das ist ne üble Sekte.....Lucky

Kannst du das irgendwie belegen - nur "Das ist eine üble Sekte" schreiben ist eine pauschale Aussage! Was ist an ihr so übel nach deiner Meinung?

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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon kayman » 13.07.2009, 17:10

Das war eine ernsthafte Frage?

Bitteschön, google einfach mal ein wenig herum und lies die Berichte von denen,
die versuchten oder es schafften, dort wieder weg zu kommen.

Was ist eine Sekte?
In der deutschsprachigen Soziologie ist Max Webers Sektenkonzept am bekanntesten. Weber
unterscheidet Sekten von Kirchen anhand ihrer Rekrutierungsmechanismen: Sekten sind voluntaristische
Gemeinschaften, in die man aufgrund einer persönlichen Entscheidung und nur nach eingehender Prüfung
durch die Sekte aufgenommen wird. Im Gegensatz dazu sind Kirchen für Weber Anstalten, in die man
hineingeboren wird.


Der amerikanische Psychiater Robert Jay Lifton sieht in einer zu Beginn der 1980er Jahre verfassten
Analyse fundamentalistische Kultgruppen (cults) als Ausdruck eines weltweiten Anwachsens von „Totalismus“
(der nicht mit politischem Totalitarismus gleichzusetzen ist). Kennzeichen „totalistischer“ cults sind:

* ein charismatischer Führer, der in dem Maß zum Objekt der Verehrung wird, in dem die ursprünglich die Gruppe konstituierenden Prinzipien an Bedeutung verlieren
* „Gedankenreform“ (persuasion), diese ist nicht mit Gehirnwäsche identisch
* ökonomische, sexuelle oder andere Ausbeutung der Gruppenmitglieder durch den oder die Anführer

Zur Durchsetzung ihrer Ziele wenden cults dabei folgende Mittel an:

* Milieukontrolle: Kontrolle aller Kommunikation in einer bestimmten Umgebung
* Mystische Manipulation oder Geplante Spontaneität: Fasten, Chanten, Schlafentzug usw.
* Forderung nach Reinheit: radikale Trennung zwischen Gut und Böse in der Umwelt und in sich selbst
* Bekenntnis: Sünden, so wie sie von der Gruppe definiert werden, müssen entweder gegenüber einem persönlichen Beobachter oder öffentlich gegenüber der Gruppe bekannt werden
* Geheiligtes Wissen (sacred science): Behauptung wissenschaftlicher Anerkennung
* Veränderung der Sprache (loading the language): Heiligung bestimmter Worte
* Doktrin vor Person (doctrine over person): die Dogmen der Gruppe haben Vorrang vor der persönlichen Erfahrung.
* Leugnung der Existenzberechtigung Anderer (dispensing of existence): Wer die Wahrheit nicht erkannt hat, gilt als verworfen und hat in letzter Konsequenz keine Existenzberechtigung.

Zitate nach Wikipedia

Und nun vergleiche das mal mit den Glaubenssätzen der Zeugen Jehovas.....

Ich halte sie zwar nicht ganz so gefährlich wie sie Scientologen aber einen Status dürfen sie in keinem Falle bekommen.
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon kayman » 13.07.2009, 17:14

Ich hatte mal einen Arbeitskollegen, einen Zeugen Jehovas,
der wollte mir ernsthaft einreden, ich sei aus einem Klumpen Lehm
entstanden und nicht als Baby aus dem Mutterleib geflutscht.
Der war völlig durcheinander, der arme Mensch.
Offensichtlich ein Produkt der Gehirnwäsche.
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Puderquaste » 13.07.2009, 19:35

Nobby hat geschrieben:... "Das ist eine üble Sekte" schreiben ist eine pauschale Aussage! Was ist an ihr so übel nach deiner Meinung?
Auch unangesprochen antworte ich mal :zwinker:

Zeugen Jehovas lassen sich einer Gehirnwäsche unterziehen, konvertierte ganz freiwillig, alles unter dem Deckmäntelchen "die Wahrheit" gefunden zu haben, die einzig wahre Religion. Sobald sie das verinnerlicht haben, versuchen sie, andere zu bekehren. So weit so gut, wer stabil ist, kann sich ihnen widersetzen. Ein schwacher Moment kann aber reichen und man wird empfänglich für das "love bombing", das mit möglichen Neu-Mitgliedern veranstaltet wird, das aber sofort endet, sobald jemand sich als ZJ hat taufen lassen.

Noch schlimmer allerdings ist, dass sie ihre Kinder so erziehen. Da werden kleine Kinder gezwungen, in völlig langweiligen Gottesdiensten still zu sitzen, meist noch spät abends, weil die Treffen auch innerhalb der Woche stattfinden und erst um oder sogar nach 19 Uhr beginnen und dann locker 2 Stunden dauern. Kinder werden von Anfang an unter Gleichaltrigen zu Außenseitern gemacht, weil sie gezwungen werden, kein Weihnachen, Ostern, Geburtstag zu feiern. Nach kurzer Zeit sind sie isoliert und gezwungen, sich Freunde innerhalb der Gemeinschaft zu suchen. Gibt es niemanden im passenden Alter oder ist man sich nicht sympathisch, vereinsamt man total. Wenn Erwachsene da freiwillig mitmachen - bitte. Aber Kindern so ein Los auf den Weg zu geben... das Leben wird noch hart genug, es muss nicht mit der Einschulung mit Ausgrenzung beginnen.

Und dann diese ständigen Vernichtungsdrohungen. Kinder lassen sich davon beeindrucken. Sie haben Angst, von "Jehova" in "Harmagedon" vernichtet zu werden.

Leider haben die Zeugen Jehovas als Gesamteinheit einen sehr klagewütigen Anwalt, deswegen sage ich nicht, dass noch immer Kinder geschlagen werden, die nicht in der Spur tanzen, will mir ja keine Unterlassungsklage einhandeln.
Ehrlichkeit und Höflichkeit gehen nur ganz selten zusammen
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Robertdel » 13.07.2009, 19:39

Ich bin dagegen,ich mag solche obskuren Sekten nicht
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Tierliebe » 13.07.2009, 20:30

Habe mich bislang aus diesem Thema rausgehalten. Stimme Puder voll zu.

Puder...In meiner damaligen Wohnung habe ich mit 7 Parteien unter einem Dach gewohnt.

3 Parteien gehörten auch dieser Sekte an...und das sage ich ganz bewusst.

Die Kinder werden gezwungen zu jeder Veranstaltung mitzugehen. Jehovas Zeugen bekommen sehr viele Verbote auferlegt. Verstossen sie dagegen...werden sie mit Nichtachtung und Verstoss aus der Sekte bestraft.

Mich hat man auch sehr oft versucht zu bekehren...bis mir wirklich die Hutschnur geplatzt ist.
Danach war Ruhe.
Liebe Grüße von Bild Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Ich habe große "Achtung" vor der Menschenkenntnis meinen Hundes,
er ist schneller und gründlicher als ich.

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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon xedos » 14.07.2009, 04:17

Dr. Hans Peter Bartels im Bundestag am 28.1.2000 zum kulturellen, umgangssprachlichen Sektenbegriff:

Der eine, der klassische Sektenbegriff ist der theologische. Er bezeichnet eine Abspaltung von der christlichen Kirche, eine häretische Gemeinschaft, die auf eigenen Offenbarungs- und Wahrheitsquellen beruht, also neben der Bibel und der christlichen Überlieferung ein eigenes Buch - beispielsweise das Buch Mormon - oder einen eigenen Propheten hat. Solche Gruppen sind zum Beispiel die Quäker, die in unserem Sinne überhaupt nicht problematisch
sind; einer von ihnen ist der Friedensnobelpreisträger von 1949. Darum geht es uns nicht, wenn wir von Sekten sprechen.

Wir verwenden den neueren kulturellen, umgangssprachlichen Sektenbegriff, unter dem im übrigen jeder das versteht, was auch wir darunter verstehen. Das ist aber nicht die christliche, kirchliche Definition. Dieser kulturelle Sektenbegriff bezieht sich auf die konfrontative Stellung der Gruppe im Verhältnis zur Gesellschaft. Aus dieser Perspektive sind Merkmale einer Sekte die Tatsachen, dass die Gruppe sich von ihrer Umgebung abkapselt, dass die Mitglieder der Gruppe von ihrem sozialen Umfeld isoliert werden und dass das Heilsversprechen der Gruppe mit einem Absolutheitsanspruch verbunden wird. Nicht das Heilsversprechen ist das Problem - das beinhalten jeder Glaube und auch manche Ideologie -, sondern der Absolutheitsanspruch. Elitebewusstsein, Machtanspruch, Gruppendruck, Bewusstseinskontrolle, Verschwörungsdenken, Verfolgungswahn, Psychoterror gegen Abtrünnige und Kritiker sind weitere Merkmale einer Sekte, wie wir sie verstehen.
Das hat nicht mit Religion und Weltanschauung zu tun, sondern damit, wie eine Gruppe von Menschen sich gegenüber ihren Mitgliedern und gegenüber anderen verhält.

Quelle: http://www.AGPF.de

Ergebnis für mich, natürlich ist das eine Sekte !
Gruß von XEDOS .
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon lucky-trader » 14.07.2009, 09:40

Tierliebe schrieb: Jehovas Zeugen bekommen sehr viele Verbote auferlegt.

1. Von wem und 2. welche?

Wer mit den Zeugen Jehovas keinen Kontakt haben sollte, muss es auch nicht haben. Aber, was tun die Zeugen denn, was schädlich für die Bürger des Landes ist? Wo verletzen Sie die Gesetze? Sind sie Gewalttätig? Nehmen sie an Demonstrationen teil?

Was ist Ihnen wirklich vorzuwerfen? Wenn hier von Gehirnwäsche gesprochen wird, dann sollte sich der Schreiber einmal informieren was das ist und wie das funktioniert.

Was ist eigentlich von jenen Religionen zu halten, wo die Babies getauft werden, die noch gar nicht entscheiden können was sie wollen? Was bedeutet Ihnen die Konfirmation? Was gibt Ihnen die Kirche ausser einen "schönen Predigt"?

Was ist davon zu halten, wenn Geistliche die Waffen der eigenen Soldaten segnen, wenn auf der anderen Seite doch auch Katholiken oder Protestanden kämpfen. Wieviele Kriege gibt es, die relegiösen Ursprungs sind?

In welche dieser Kriege sind Zeugen Jehovas verwickelt?

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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Mangoman » 14.07.2009, 10:52

lucky-trader hat geschrieben:Tierliebe schrieb: Jehovas Zeugen bekommen sehr viele Verbote auferlegt.

1. Von wem und 2. welche?

Wer mit den Zeugen Jehovas keinen Kontakt haben sollte, muss es auch nicht haben. Aber, was tun die Zeugen denn, was schädlich für die Bürger des Landes ist? Wo verletzen Sie die Gesetze? Sind sie Gewalttätig? Nehmen sie an Demonstrationen teil?

Was ist Ihnen wirklich vorzuwerfen? Wenn hier von Gehirnwäsche gesprochen wird, dann sollte sich der Schreiber einmal informieren was das ist und wie das funktioniert.

Was ist eigentlich von jenen Religionen zu halten, wo die Babies getauft werden, die noch gar nicht entscheiden können was sie wollen? Was bedeutet Ihnen die Konfirmation? Was gibt Ihnen die Kirche ausser einen "schönen Predigt"?

Was ist davon zu halten, wenn Geistliche die Waffen der eigenen Soldaten segnen, wenn auf der anderen Seite doch auch Katholiken oder Protestanden kämpfen. Wieviele Kriege gibt es, die relegiösen Ursprungs sind?

In welche dieser Kriege sind Zeugen Jehovas verwickelt?

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Ich kann dir da nur voll und ganz Zustimmen :big_ok:

Ich unterstütze ganz bestimmt nicht die Zeugen Jehovas, ABER ich unterstütze genauso wenig andere Religionen.
Wenn ich mir ansehe was für Kriege im Namen GOTTES geführt werden, da kann ich mir nur an den Kopf fassen!

Jeder soll seinen glauben haben, aber bitte nicht behaupten, MEIN Gott ist besser als DEINER! Oder mein GLAUBEN ist RICHTIGER als DEINER!

Wenn jemand in der Kirche ist, egal zu welcher Religion (oder von mir aus nennt es Sekte) er gehört, ist es sein Wille!
Ich erwarte von dieses Leuten aber auch, das sie akzeptieren, das ich eben keinen Glauben an IHREN Gott habe.

Ich will nicht sagen das ich nicht Glaube, aber ich Glaube nicht an das, was mit irgendwelche hohen Geistlichen vorpredigen, sondern ich Glaube!

Ich kenne persönlich Leute die bei den Zeugen sind, und auch welche die den Ausstieg geschafft haben.
Natürlich ist nicht alles toll, aber ich denke das zählt für jede Religion!

In diesem Sinne, bin ich dafür, das KEINE Religion durch Steuergelder finanziert werden darf!
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Nobby » 14.07.2009, 11:21

Mangoman hat geschrieben:[.....In diesem Sinne, bin ich dafür, das KEINE Religion durch Steuergelder finanziert werden darf!

Diese Meinung vertrete ich auch!
Religion soll Privatsache sein - wer will soll selig werden in seinem Glauben, egal welchen Glauben er annimmt oder noch schlimmer hineingeboren wird.

Na und unsere amerikanischen Freunde benutzen fleißig den christlichen Glauben um das Selbstwertgefühl ihrer Soldaten zu heben. Der Hr. Bush ist ein Beispiel für politische Führer die Religion nutzen um Ihre Meinung durchzusetzen.
Ja, die Amerikaner sind sehr religiös, deshalb kommen die Jehovas Zeugen auch aus den USA.

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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon rabea28816 » 14.07.2009, 12:50

Hallo an Alle!

Ich bin definitiv dagegen,das die Zeugen Jehovas auch in Bremen als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt werden.(Die Hoffnung ist leider sehr gering,weil sie in vielen Bundesländern anerkannt wurden)

Als frühere Zeugin Jehovas weiß ich,das die Religion gar nicht so harmlos ist,wie es scheint.

Schon alleine die "Blutfrage"ist sehr heikel.Weder eine Blutspende noch Eigenblutspende ist erlaubt.Ich denke mir,wenn es ein erwachsener Mensch dies für sich entscheidet ist das eine sache,aber wenn Eltern aus religiösen Gründen ihre Kinder im Notfall sterben lassen,ist es eine andere Sache.

Ich könnte auch noch viele andere Dinge erzählen,wie z.B. soziale Isolation wenn man sich von Ihnen abwendet,da sind dann alle früheren "Freunde"weg,sie reden nicht mehr mit demjenigen noch grüßen sie.Innerhalb der Familie werden die ausgetretenden Mitglieder auch überwiegend geschnitten.Ganz schlimme Sache.

Wer mehr wissen will kann gerne fragen oder bei Interesse sich mal auf folgende Internetseite informieren.

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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Nobby » 14.07.2009, 14:34

rabea28816 hat geschrieben:....Als frühere Zeugin Jehovas ........

Wie soll ich das verstehen?
Bist du getauft worden?

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