Re: Höchstgeschwindigkeit = Tempolimit ?
von roland0816 » 23.05.2009, 21:42
Ein paar mal bin ich erwischt worden, weil ich der Meinung war, wozu soll ich langsam fahren?
Nachdem ich nun mehr als 40 Jahre unfallfrei fahre und dabei so ca. 2,5 Mio Km zurück gelegt habe, kann ich mir ein Urteil erlauben. Ich finde Geschwindigkeitsbeschränkungen aus Erfahrung gut und sinnvoll.
Nur ein Erlebnis:
vor knapp 40 Jahren fuhr ich in Oldenburg mit einem sehr schnellen Auto in eine Nebenstrasse. Nach Ampelhalt verlief die Fahrbahn nach links und dann nach rechts. Ich fuhr bewußt sehr langsam. Rechts und links befanden sich Gräben neben der Strasse (wer Oldenburg kennt, kennt auch diese Nebenstrassen). Ich konnte langsam beschleunigen und sah vor mir im linken Strassengraben ein kleines Mädchen spielen. Mein Gedanke war: bevor die mich sieht bin ich vorbei!. Ich hatte diesen Satz noch nicht zu Ende gedacht, war das Mädchen bereits auf der Strasse und konnte fast mit ihrem Hädchen, meine Motorhaube berühren.
Was war passiert?. Die Mutter, im Haus auf der rechten Strassenseite, rief nach ihrer Tochter!. Diese folgte dem Ruf der Mutter, ohne irgendwelche Rücksichten zu nehmen, und rannte von der linken auf die rechte Strassenseite.
Mein Glück war, ich hatte das Mädchen "vorher" gesehen .
Und seit dem heißt mein Wahlspruch: fahre nie schneller, als Du sehen kannst!
Damit bin ich gut gefahren und von Unfällen verschont geblieben.
Ich halte mich an Geschwindigkeitsbeschränkungen! Auch und gerade auf Autobahnen! Und nochmehr in Baustellen auf Autobahnen!
Da, wo ich weit sehen kann und es erlaubt ist, fahre ich gerne schnell - soweit ich sehen kann.
In und an Gefahrenpunkten und auch sonst halte ich mich an die Vorschriften -
und an machen Stellen, die noch nicht gekennzeichnet sind, wären auch Beschränkungen erforderlich.
Für uns alle: mehr Rücksicht miteinander und wir haben weniger Probleme.