Umgang unter Ex-Partnern nach der Trennung.

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Beitragvon lisana » 27.06.2007, 21:30

Mir wäre es sehr lieb gewesen, "ER" hätte eine Beziehung zu seinem Sohn aufgebaut.....Ich kann keinen an seinen Haaren heranziehen.... "ER" wusste, auch wenn wir als Paar nicht mehr existieren, so sind wir doch ELTERN....
"ER" hat es wohl anders gesehen....schade, denn "Er" verpasst einen prima Sohn...einen Menschen, der offen ist, mit dem man über (fast) alles reden kann ... (oder auch streiten!!!!) ...der zuhört....Mut macht, aber auch ohne mit der Wimper zu zucken kritisiert....

Grüßle, Lisa :bussi
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Beitragvon F.C.BAYERN » 02.07.2007, 11:02

bin zum 3. Mal verheiratet. Meine Ex Frauen werden so behandelt, wie ich gern behandelt werden möchte, nämlich HERVORRAGEND!! Ob Kinder dabei sind oder nicht, der Respekt gegenüber Menschen muß bleiben.
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Beitragvon lisana » 02.07.2007, 13:21

Sehe ich auch so .... schließlich hat man sich mal geliebt!


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Re:

Beitragvon Lucie » 13.12.2007, 21:17

lisana hat geschrieben:Mir wäre es sehr lieb gewesen, "ER" hätte eine Beziehung zu seinem Sohn aufgebaut.....Ich kann keinen an seinen Haaren heranziehen.... "ER" wusste, auch wenn wir als Paar nicht mehr existieren, so sind wir doch ELTERN....
"ER" hat es wohl anders gesehen....schade, denn "Er" verpasst einen prima Sohn...einen Menschen, der offen ist, mit dem man über (fast) alles reden kann ... (oder auch streiten!!!!) ...der zuhört....Mut macht, aber auch ohne mit der Wimper zu zucken kritisiert....

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Hallo Lisa!

So einen "ER" kenn ich auch. Oder meinte gekannt zu haben. Was ER jedoch alles verpasst (so vieles Unwiederbringliches von dem er sein Leben lang entfernt bleiben wird), ist mir schlicht EGAL!!!!!!!!!!!!!! Was ER seinem Kind antut, ist mir aber nicht egal. Diesen Schmerz, einen Vater zu haben, der sie mit seiner Abwesenheit mehrfach am langen Arm verhungern ließ, auftauchte und wieder verschwand, um jetzt endgültig auf einem anderen Kontinent unterzutauchen, diesen Schmerz, verlassen und vergessen zu werden, diesen Schmerz, die eigenen Wurzeln nicht zu kennen, diese Tränen, diese Selbstverurteilung (schließlich muß ich "schlecht" sein, wenn der Papa mich nicht sehen will) dieses Vergöttern des Unerreichbaren, diesen Schmerz, den ich nicht nehmen, vielleicht lindern, bestenfalls dazu beitragen kann, damit zu leben, diese bewußt zugefügte seelische Verletzung MEINES KINDES, werde ich IHM mit Sicherheit nicht verzeihen

(als wenn es auf so etwas wie mein Verzeihen ankäme)
Lucie

wünscht allen Meehr Schwein :-)))))))))
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Re: Re:

Beitragvon Nobby » 14.12.2007, 09:17

diese bewußt zugefügte seelische Verletzung MEINES KINDES, werde ich IHM mit Sicherheit nicht verzeihen


Hallo Lucie,
ich hätte mehr Verständnis für dich, wenn du geschrieben hättest:"diese bewußt zugefügte seelische Verletzung UNSERES KINDES, werde ich IHM mit Sicherheit nicht verzeihen"

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Re: Re:

Beitragvon Lucie » 14.12.2007, 11:02

Nobby hat geschrieben:
diese bewußt zugefügte seelische Verletzung MEINES KINDES, werde ich IHM mit Sicherheit nicht verzeihen


Hallo Lucie,
ich hätte mehr Verständnis für dich, wenn du geschrieben hättest:"diese bewußt zugefügte seelische Verletzung UNSERES KINDES, werde ich IHM mit Sicherheit nicht verzeihen"

Nobby


Hallo Nobby!

Da du bis auf mein obiges statement gar nichts von meiner Situation weißt, ist es sicher für dich schwierig, Verständnis zu haben. Allerdings - bevor du kein Verständnis hast, könntest du ja auch mal nachfragen....

Die Formulierung "MEIN KIND" ist bewußt gewählt und darum auch groß geschrieben.

Ungefragt hier trotzem der Grund dafür:
Wenn ein Mensch, gesettlet, wohl gebildet, hoch dozierter Job, auf Rang und Namen bedacht und intellektuell durchaus in der Lage, simple Zusammenhänge wie "mein Kind könnte mich als Vater wohl brauchen" zu durchschauen, sich so verhält, wie er es getan hat und tut, dann verliert er in meinen Augen und FÜR MICH irgendwann einmal das Recht, Vater genannt zu werden, auch wenn er es physisch natürlich für alle Zeiten bleibt. Für meine Tochter bleibt er auch seelisch immer ihr Vater, denn einen anderen wird es für sie nicht geben, unabhängig von irgendeinem Verhalten. Jedoch nehme ich mir das Recht heraus, ganz besonders in diesem Zusammenhang von MEINEM KIND zu reden. Oft genug habe ich diesen Menschen darauf aufmerksam gemacht, dass er SEIN KIND oder UNSER KIND nicht so behandeln darf. Ich habe mir immer seinen Kontakt zu UNSERER Tochter gewünscht und auch sehr viel dafür getan, offiziell und inoffiziell. Dieser Wunsch ist unabhängig zu sehen von der Geschichte, die wir zwei auf Paarebene und nach langjähriger Ehe miteinander hatten. Diese Ebenen muss man trennen können, auch wenns schwer fällt. Eltern bleibt man immer - in unserem Fall leider nicht. Ich hätte mir sehr gewünscht, es wäre anders. Aber ich bin seit letztem Jahr gezwungen, aufzugeben und anzuerkennen: Er hat sich mit einem Brief selbst aus der Vaterschaft entlassen. Das ist die Realität - eine Wirklichkeit, eine Last, die voll auf die Schultern eines kleinen Menschenkindes geht, das eigentlich nur von beiden Elternteilen geliebt sein möchte.

Vielleicht wird es jetzt etwas verständlicher, auch wenn ich hier nicht sämtiche Details ausbreiten kann und möchte?

Ich lebe übrigens heute (nach längerer alleinerziehender Phase) in einer neuen glücklichen Beziehung. Mein Freund kann meiner Tochter den Vater nicht ersetzen, auch wenn er die vielen väterlichen Funktionen übernommen hat. Aber wir bilden eine Familie. Und in diesem Zusammenhang sprechen wir beide schon mal von "unserer Kleinen" o.ä.. Formulierungen wie "meine Tochter" gibt es aber von meinem Freund nicht. Wir achten da sehr genau auf die Klarheit der Beziehungen und auch der Begrifflichkeiten.

Die Lücke bleibt.
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Re: Re:

Beitragvon Nobby » 14.12.2007, 16:10

Hallo Nobby!

Da du bis auf mein obiges statement gar nichts von meiner Situation weißt, ist es sicher für dich schwierig, Verständnis zu haben. Allerdings - bevor du kein Verständnis hast, könntest du ja auch mal nachfragen....

Die Formulierung "MEIN KIND" ist bewußt gewählt und darum auch groß geschrieben.


Hallo Lucie,
zu deiner Information, diesen thread habe ich ursprünglich einmal gestartet. Lisa`s Beitrag ist der zweite.

Ich habe auch so Erfahrungen mit einer Frau, die von IHREM SOHN immer nur reden wollte. Das habe ich ihr aber abgewöhnt, seitdem nennt sie unseren Sohn bei Namen - Jacob.
Nun hatte ich aber auch das Pech mir die schwierigste Frau Dänemarks in den 70er auszusuchen. Deshalb hat sie auch seit 30 Jahren keinen mehr abbekommen der es länger als 3 Tage mit ihr aushält.
Ihre Begründung: "Ich bin eben wählerisch!"
Ich meine aber - sie ist einfach schwierig, meint mein Sohn auch!

"Männer sind nicht sehr wählerisch "
Bei der Wahl ihrer Partnerin sind Männer nach neuen Forschungsergebnissen nicht sehr wählerisch: Wenn die Frau eine gewisse "Mindestattraktivität" hatte, haben fast alle Männer ihr ein Ja gegeben."

"Schlanke Frauen sind wählerischer "
US-Forscher fanden umgekehrt heraus: Je schlanker eine Frau ist, desto wählerischer. Frauen können sich auf dem Single-Markt offenbar gut selbst einschätzen und wählen sich aus den vielen Bewerbern einen Partner mit einem vergleichbaren Body-Mass-Index aus.

Quelle: http://science.orf.at/science/news/133481

Meine Karin (die Mutter meines Sohnes) war und ist schlank!

In Kopenhagen habe ich zwei Frauen und mit beiden sprechen wir von unseren Kindern. Ich habe regen Kontakt mit beiden Müttern und den beiden "Kindern", die "Kinder" sind 30 und 40 Jahre alt.

Manchmal wäre es aber einfacher, wenn man keinen Kontakt hätte!

Nobby
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Re: Re:

Beitragvon Lucie » 14.12.2007, 19:38

Hallo Nobby!

Hallo Lucie,
zu deiner Information, diesen thread habe ich ursprünglich einmal gestartet. Lisa`s Beitrag ist der zweite.


und warum ist der erste Beitrag nicht mehr da? *neugierigbin* question

Ich habe auch so Erfahrungen mit einer Frau, die von IHREM SOHN immer nur reden wollte. Das habe ich ihr aber abgewöhnt, seitdem nennt sie unseren Sohn bei Namen - Jacob.
Nun hatte ich aber auch das Pech mir die schwierigste Frau Dänemarks in den 70er auszusuchen. Deshalb hat sie auch seit 30 Jahren keinen mehr abbekommen der es länger als 3 Tage mit ihr aushält.
Ihre Begründung: "Ich bin eben wählerisch!"
Ich meine aber - sie ist einfach schwierig, meint mein Sohn auch!


Tja so leicht ist es, wenn bestimmte Stichworte gegeben werden - schon ist man voll in der alten Geschichte.

Wenn ein Vater sich um sein(e) Kinder kümmert, kommt so ein Spruch nicht so klasse und kann doch sehr leicht als Spitze verstanden werden. Da wäre dann jeder sensibel, denke ich.

"Männer sind nicht sehr wählerisch "
Bei der Wahl ihrer Partnerin sind Männer nach neuen Forschungsergebnissen nicht sehr wählerisch: Wenn die Frau eine gewisse "Mindestattraktivität" hatte, haben fast alle Männer ihr ein Ja gegeben."

"Schlanke Frauen sind wählerischer "
US-Forscher fanden umgekehrt heraus: Je schlanker eine Frau ist, desto wählerischer. Frauen können sich auf dem Single-Markt offenbar gut selbst einschätzen und wählen sich aus den vielen Bewerbern einen Partner mit einem vergleichbaren Body-Mass-Index aus.

Quelle: http://science.orf.at/science/news/133481

Meine Karin (die Mutter meines Sohnes) war und ist schlank!


Vielleicht hat sie einfach keinen mit vergleichbaren Body-Mass-Index gefunden :eusa_snooty: hihihi


In Kopenhagen habe ich zwei Frauen und mit beiden sprechen wir von unseren Kindern. Ich habe regen Kontakt mit beiden Müttern und den beiden "Kindern", die "Kinder" sind 30 und 40 Jahre alt.


Schön, so soll es sein!

Manchmal wäre es aber einfacher, wenn man keinen Kontakt hätte!


Ein legitimer Gedanke, ein legitimes Gefühl.
Am einfachsten ist es sowieso, ganz allein zu leben.

Aber irgendwie auch so lieb-los.

Ich persönlich finde es, wenn Väter (oder auch Mütter) es sich auf diese Weise leicht machen, vor allem aus der Perspektive des Kindes betrachtet zum teu102

Aber das hast du ja nicht.... eusa_angel


LG
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Re: Umgang unter Ex-Partnern nach der Trennung.

Beitragvon Tulliweib » 14.12.2007, 19:59

Ich vermisse den 1. Bericht auch.
Mann/ Frau sollten die Kinder aus allen raus halten, und Liebevoll mit einander umgehen. Den man hat sich schliesslich mal geliebt. Sonst hätte man nicht geheiratet und dann noch Kinder in die Welt gesetzt.
Also habt euch Lieb
Liebe Grüße vom Tulliweib



Jeden Tag an dem Du nicht Lächelts, ist ein verlorener Tag
( Charlie Chaplin)
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Re: Umgang unter Ex-Partnern nach der Trennung.

Beitragvon lisana » 15.12.2007, 18:08

Keinen Streit bitte!!

Nobby hatte seinerzeit einen Fred eröffnet, weil ich so stinkig über die Zahlungsmoral meines Ex-Göttergatten war ...

Das sind zwar nun 2erlei paar Schuhe, aber ich hätte es gerne gesehen, wenn mein "Ex" sich mehr Zeit genommen hätte, für seinen Sohn da zu sein, anstatt es "nur" über ein Bankkonto abzuwickeln.
Ich habe ihm immer wieder gesagt, dass ihm (meinem Ex), die Tür zu seinem Kind offen steht. Er hat sie 14 Jahre lang nicht genutzt. Mein Sohn ist inzwischen alt genug, um sich sein eigenes Bild zu machen!

In den wenigen Treffen, die wir gemeinsam hatten, muss ich sagen, dass wir sehr freundschaftlich miteinander umgegangen sind. Da es keine regelmäßigen Treffen zwischen meinem Ex-Göttergatten und meinem Sohn gab, waren beide mit der Situation völlig überfordert. Regelmäßigkeit wäre von Nutzen gewesen, aber wie soll ich meinen EX zerren, wenn er es gar nicht will?! Versprechen macht, und sie nicht einhält!? ... Sehr, sehr traurig ....

Ich habe ihm immer wieder verdeutlicht, dass wenn wir auch kein Paar mehr sind, doch immer Eltern bleiben ... Vielleicht schafft er das nicht, keine Ahnung.

Inzwischen ist die "Beziehung" zu meinem "EX-Göttergatten" sehr entspannt, da ich nix von ihm sehe, oder höre ... alles andere regelt das Jugendamt!
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