Ich habe gerade die nachricht erhalten, dass mein vater lungenkrebs hat. kleinzellig, daher nicht operabel.
das wasser in seinen lungen konnte nicht mehr abgesaugt werden, und es muss nun eine drainage gelegt werden.
im körper haben sich mit hoher wahrscheinlichkeit metastasen gebildet...
mein papa ist erst 54 jahre und ich liebe ihn über alles - er ist der aller aller wichtigste mensch in meinem leben.
als ich ihm am 25. januar erzählte, dass er im september opa wird, erfuhr ich im nächsten atemzug von den geschwüren in der lunge.
es ist so unbeschreiblich grausam und es schnürt mir die lunge zu. er hat sich immer so sehr ein enkelkind gewünscht und jetzt wo es soweit ist, wird er es sehr wahrscheinlich nicht mehr sehen können. die heilungschancen bei lungenkrebs sind ja bekanntlich miserabel und die lebenserwartung nicht sehr hoch...
er soll doch ein stolzer opa sein und unsrem baby noch soviel bei bringen. ich will meinen papa noch nicht verlieren, wer soll mich denn dann zum altar führen?
er hat immer gearbeitet und uns alles ermöglicht - ist das sie belohnung? mein kleiner bruder macht nächstes jahr sein abitur und er wollte noch soviel erleben und machen...
das ist alles so ungerecht und es bricht mir das herz, wenn ich sehe dass mein vater so viel leid ertragen muss.
ich sitz abends auf dem sofa und weiß nicht ob ich mich über mein baby freuen oder wegen meinem papa weinen soll. es tut jetzt schon so unendlich weh...








