Jugendämter gehen schneller gegen Eltern vor!

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Re: Jugendämter gehen schneller gegen Eltern vor!

Beitragvon utbremen2000 » 30.08.2008, 13:01

Ella hat geschrieben:Norber,

ich würde ja gerne wissen, woher du denn deine falschen und pauschalen Informationen bezüglich der Menschen, die Kinder in Dauerpflege nehmen, hast.
Sicherlich hast du dich nicht bei den Mitarbeitern von PiB (Pflegekinder in Bremen) umfassend informieren lassen. Man hätte dir dort erzählt, wie es wirklich ist.
PiB bildet Pflegeeltern aus, in längeren Kursen, bevor diese überhaupt ein Kind zu sich nehmen dürfen. Ständig wird auch nachgeschult und unterstützt. Per regelmäßige Hausbesuche der zuständigen Sachbearbeiter wird sichergestellt, dass es dem Pfegekind an nichts fehlt.
Ich weiß wovon ich spreche, ich habe 1989 ein schwer behindertes Kind in Dauerpflege aufgenommen - inzwischen ist es erwachsen und lebt, obwohl das Pflegeverhältnis erloschen ist, noch immer bei mir.
Durch diese Tatsache kenne ich viele andere Dauerpflegeeltern, auch von gesunden Kindern. Niemals ist mir jemand begegnet, der aus finanziellen Gründen eine Pflegekind nimmt.
Ehrlich gesagt ist da nämlich ein ziemlich schlecht bezahlter "rund um die Uhr"- Job.

Aber immer wieder sind mir neidische Leute begegnet, die in völliger Unkenntnis behaupten, man würde durch Pflegekinder sich bereichern. Diese wollten aber nicht mal ein Wochenende mit mir tauschen.

Mein Pflegekind hat, allein durch seine Zuneigung zu mir und durch sein Anders sein mein Leben sehr bereichert - aber das wirst du sicher nicht verstehen.


da wiederspreche ich aber wehement.
in unserer straße wohnt auch eine pflegemutter, diese hat weder einen kurs noch eine schulung gehabt.
und sogar zugegeben das sie es wegen des geldes macht.
also braucht mir niemand erzählen das das was Nobby schreibt nicht stimmt.
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Re: Jugendämter gehen schneller gegen Eltern vor!

Beitragvon Ella » 30.08.2008, 13:11

Jaja, in meiner Straße wohnt eine.......klar!

Wenn es das wirklich so wäre, dann solltest du mal beim PiB anrufen und dort Bescheid geben..........oder geht es etwa dem Pflegekind garnicht schlecht ?
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Re: Jugendämter gehen schneller gegen Eltern vor!

Beitragvon utbremen2000 » 30.08.2008, 13:19

Ella hat geschrieben:Jaja, in meiner Straße wohnt eine.......klar!

Wenn es das wirklich so wäre, dann solltest du mal beim PiB anrufen und dort Bescheid geben..........oder geht es etwa dem Pflegekind garnicht schlecht ?


ja in meiner straße wohnt eine , richtig und das entspricht der tatsache genau wie wir eine pflegemutter im bekanntenkreis haben der es auch nur ums geld geht.
würdest du etwas anderes behaupten würdest du mich der lüge bezichtigen.
warum sollte es dem kind schlecht gehen ?
das hab ich doch auch nicht gesagt.
nur du behauptest das es generell nicht darum geht als pflegemutter geld damit zu machen.
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Re: Jugendämter gehen schneller gegen Eltern vor!

Beitragvon Nobby » 30.08.2008, 20:20

Liebe Ela,
ich kann dir versichern, dass ich meine Behauptungen untermauern kann.
Außerdem habe lange bevor es PiB gab mit WIR Pflege- und Adoptiveltern in Frankfurt (ein Ableger gibt es auch in Bremen) zusammen gearbeitet.
Und du darfst auch ganz sicher sein, ich kritisiere nicht ohne Grund.
Mir gefällt es überhaupt nicht, dass so viele allein stehende Damen Pflegekinder bekommen.
Davon kann ich dir mindesten 2 Hände voll benennen. Eigene Kinder könnten sie nur mit staatlicher Hilfe durchbringen. Einige sind wenigsten so ehrlich und geben es zu!

Mir hat eine Pflegemutter die Ohren vollgejammert, dass sie nun durch HatzIV arbeiten muss.
Das Bundesland Hessen finanziert eine Selbsthilfegruppe ehemaliger Pflege- und Adoptiveltern. Die Erlebnisse von den nun Erwachsenen müsstest du dir einmal anhören, dann würdest du mich hier nicht als unwissend hinstellen.

Ich habe selber ein jetzt 23 Jahre Mädchen aus einer Pflegefamilie rausgeholt. Die sollte sich von ihren damals monatlich 20 Euro Taschengeld sogar selber eine Brille finanzieren.
Da hatte ich es aber mit tüchtigen, die gibt es auch, Mitarbeitern des JA Bremen-Nord zu tun.

Und jetzt zu den Pflegesätzen. Kaum ein Elternpaar kann so viel Geld für ihre Kinder aufbringen, wie Pflegeeltern erhalten. Wer seine Arbeit für die Pflege voll bezahlt haben will, hätte lieber die Finger davon lassen sollen.
Kennst du eigentliche die genauen Beträge die dir zustehen und was dem Pflegekind zusteht? Es ist genau aufgelistet.
Das wird Pflegeeltern leider nicht genau klar gemacht, nur damit die teure Heimunterbringung eingespart wird und sie sonst nicht genug Pflegeeltern finden. Das ganze Modell dient nur dazu öffentliche Gelder einzusparen.
Du hast zu utbremen2000 geschrieben:
Wenn es das wirklich so wäre, dann solltest du mal beim PiB anrufen und dort Bescheid geben..........oder geht es etwa dem Pflegekind garnicht schlecht ?geschrieben:

Was machen die denn dann? Die sind über jeden froh der Pflegekinder annimmt. Da geht man eben hin und schaut und befragt das Pflegekind im Beisein der Pflegeeltern. Wie fair nicht war?

Jetzt darfst du auf mich sauer sein. Beruflich habe ich mich auch mit der Problematik beschäftigen müssen. Das ist aber vorbei - ich bin in Rente.
Wenn Tieren es nicht tolle geht gibt es tausende die diese Kreaturen bedauern, bei Kindern schaut man weg.

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Re: Jugendämter gehen schneller gegen Eltern vor!

Beitragvon Ella » 31.08.2008, 05:53

Hallo Norbert,

es gibt auch in Bremen eine solche Selbsthilfegruppe für ehemalige Pflegekinder. Für ehemalige Heimkinder übrigens auch. So wie es für alle ehemaligen Kinder Selbsthilfegruppen gibt, in welche Richtung deren Probleme auch immer gehen.
Was ich sagen will: Hier wird von dir pauschal verurteilt - Pflegeeltern sind deiner Meinung nach schlecht, alleinerziehende Mütter sind noch schlechter, sie pflegen nur des Geldes wegen.
Das Pflegegeld, dessen Höhe und Verwendungszweck selbstverständlich im Bescheid steht gibt der Pflegemutter die Chance, für ihr Pflegekind zu sorgen, statt auswärts arbeiten zu gehen. Das findest du schlecht?
Du schreibst doch selber, dass man, wenn man für die Arbeit voll bezahlt werden will, lieber kein Pflegekind nehmen sollte. Also ist dir klar, dass man sich an der Arbeit nicht bereichern kann.

Leider verallgemeinerst du offensichtlich die sicherlich traurigen Einzelfälle, die du in deiner Funktion (als was??) erlebt hast.

Glaubst du denn, ein Heimaufenthalt sei in jedem Falle besser als in einer Familie aufzuwachsen?
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Re: Jugendämter gehen schneller gegen Eltern vor!

Beitragvon Nobby » 31.08.2008, 09:16

Ella hat geschrieben:Hallo Norbert,...........................
Was ich sagen will: Hier wird von dir pauschal verurteilt - Pflegeeltern sind deiner Meinung nach schlecht, alleinerziehende Mütter sind noch schlechter, sie pflegen nur des Geldes wegen.
Das Pflegegeld, dessen Höhe und Verwendungszweck selbstverständlich im Bescheid steht gibt der Pflegemutter die Chance, für ihr Pflegekind zu sorgen, statt auswärts arbeiten zu gehen. Das findest du schlecht?
Du schreibst doch selber, dass man, wenn man für die Arbeit voll bezahlt werden will, lieber kein Pflegekind nehmen sollte. Also ist dir klar, dass man sich an der Arbeit nicht bereichern kann.

Leider verallgemeinerst du offensichtlich die sicherlich traurigen Einzelfälle, die du in deiner Funktion (als was??) erlebt hast.

Glaubst du denn, ein Heimaufenthalt sei in jedem Falle besser als in einer Familie aufzuwachsen?
.
Ich verurteile nicht pauschal Pflegefamilien, die sind mir lieber als Pflegemütter.
Zu dem Pflegegeld - wer kontrolliert das in der Praxis?

Warum soll eine Pflegemutter zu Hause sitzen und keinen "normalen Job" nachgehen?
Sind Mütter die den ganzen Tag zu Hause sind bessere Mütter?
Dafür gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis! Es gibt aber Untersuchungen die Beweisen, dass Kinder von nicht berufstätigen Müttern keine wesentlich besseren Ergebnisse im späteren Leben erzielen als die von berufstätigen.

Rede ich von Einzelfällen? Es gibt keine Statistik dafür.

Heime garantieren in der Regel, dass sämtliche Hilfen für die Kinder und Jugendlichen genutzt werden und haben ausgebildetes Personal dafür.

Wenn Pflegefamilien, dann als Adoptiveltern. Da kann so etwas wie "Nestwärme" sich entwickeln.

Zum PiB, warum erst ab April 2002 und als privater Träger. Wieder eine Job-Maschine?

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Re: Jugendämter gehen schneller gegen Eltern vor!

Beitragvon Robertdel » 31.08.2008, 19:37

Meine Nachbarin hat ihre Kinder in Langzeitpflege und sorgt ordentlich für die Kinder. Hier ständig das Jugendamt in eine Ecke stellen zu wollen finde ich mehr als bedenklich.
Wenn ich dann noch die wirre Dartsellung hier im Beitrag zum aktuelen Fall lese, habe ich ebenso wie ella, meine Zweifel an der Richtigkeit und Vollständige Darstellung.
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Re: Jugendämter gehen schneller gegen Eltern vor!

Beitragvon Nobby » 31.08.2008, 20:37

Robertdel hat geschrieben:Meine Nachbarin hat ihre Kinder in Langzeitpflege und sorgt ordentlich für die Kinder. Hier ständig das Jugendamt in eine Ecke stellen zu wollen finde ich mehr als bedenklich.
Wenn ich dann noch die wirre Dartsellung hier im Beitrag zum aktuelen Fall lese, habe ich ebenso wie ella, meine Zweifel an der Richtigkeit und Vollständige Darstellung.

Ich habe geschrieben:
Da hatte ich es aber mit tüchtigen, die gibt es auch, Mitarbeitern des JA Bremen-Nord zu tun.

Man beachte bitte das "die gibt es auch "!

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Re: Jugendämter gehen schneller gegen Eltern vor!

Beitragvon engel der Hoffnung » 04.09.2008, 15:47

Wenn ich mich jetzt vielleicht auch nicht gerade beliebt mache,aber trotzdem schreibs ich mal grad so rein wie es mir in den Sinn kommt......

Ich habe auch Jahrelange Erfahrungen mit verschiedenen Jugendämtern gehabtdurch meine eigene Vorgeschichte und Vergangenheit.....doch daswas jetzt hier mit meinen eigenen Kindern passiert.......da fehlen mir die Worte um es beschreiben zu können......

Gestern war die erste mündliche Gerichtsanhörung und was ich dort zu hören bekommen habe, schlimmer kann es nicht mehr kommen.....
Okay ich stimme einigen zu wenn man so was selber nicht miterlebt oder durch macht ist es wirklich verdammt schwer daran zu glauben dases wirklich sowas gibt.....
Momentan kann ich einfach nicht mehr schreiben da es mir wirklich sehr schlecht geht....aber ich schaue immer mal wieder rein.....wer an meiner geschichte zweifelt den würde ich doch bitte höfflich drum bitten mir mal seine zweifel in einer on zu schreiben......wenn ich es einrichten kann telefoniere ich auch gernepersöhnlich mit diesen leuten die zweifeln um diese zweifel auch mal zuerfahren......

Ich meine wir können hier jeder seine meinung frei äussern......wie gesagt bin ich auch nciht böse darüber das einige zweifeln ob meine geschichte echt ist....aber bitte macht euch doch uns zu liebe die mühe und schreibt mich an damit man drüber reden kann, denn nur so kann sich einiges aufklären....
ausserdem fand ich es schwer alles zu schreiben......manchmal kommt es nunmal auch anders rüber......aber entscheidet selber.....

Achja ich muss auch gestehen dassich seid donnerstag letzte woche verdammt viel neues ergeben hat was wirklich mir erneut den boden unter den füssen weg gezogen hat!!!!
Ich möchte das Jugendamt nicht kritisieren oder verurteilen denn trotzallem kämpfe ich ja auch noch um weitere Hilfe vom Jugendamt.....
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Re: Jugendämter gehen schneller gegen Eltern vor!

Beitragvon Robertdel » 05.09.2008, 18:44

Auch diesen Thread kann man getrost schließen.....
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Re: Jugendämter gehen schneller gegen Eltern vor!

Beitragvon abusimbel » 09.10.2008, 17:54

Was ist denn nun mit Ela aus Huchting und ihren Kindern geworden?
Liebe Grüße Bild Mir gefällt es aber ;)

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Re: Jugendämter gehen schneller gegen Eltern vor!

Beitragvon utbremen2000 » 09.10.2008, 17:56

abu diese frage hatte ich auch schon beim forentreffen gestellt
aber da konnt mir auch keiner weiter helfen
utbremen2000
 

Re: Jugendämter gehen schneller gegen Eltern vor!

Beitragvon abusimbel » 11.10.2008, 22:49

Na, dann geh ich davon aus, das sich bei ihr alles geregelt hat
Liebe Grüße Bild Mir gefällt es aber ;)

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Re: Jugendämter gehen schneller gegen Eltern vor!

Beitragvon Bremerin » 29.08.2009, 13:31

oh... das Thema ist noch geöffnet...

Ella hat geschrieben:Hallo Werderfan,

du hast das genau richtig gemacht - nicht weg geschaut, sondern Initiative ergriffen. Hut ab!


... im Fall den Werderfan beschreibt, mag das zutreffen...

Inzwischen ist das "Meldesystem" aber ein hilfreicher Faktor, wenn man sich nicht mit der Hausverwaltung auseinandersetzen möchte, was ungleich umständlicher und unbequemer ist...

Bevor Zweifel an meiner Darstellung aufkommen... ich habe es selbst erlebt und auch von anderen Müttern in der Umgebung erfahren... und das hat dann wenig mit Gedanken an Kindeswohl zu tun, sondern eher mit dem Bestreben, lebendigen Kindern einen On-Off-Schalter verpassen zu wollen, damit die eigene Ruhe gesichert ist... Das haben die Eltern gefälligst sicherzustellen und genau das wird dann mit Hilfe des Jugendamtes ganz nachdrücklich gefordert... natürlich wird man sich nicht auf bloßen Radau beziehen, sondern seine ausdrückliche Besorgnis kundtun...

... die Rechtsprechung im Mietrecht sagt leider sehr eindeutig, dass Kinderlärm hinzunehmen ist, ebenso spielende Kinder, im Hausflur abgestellte Kinderwagen usw. Alles sehr, sehr lästig, die Hausverwaltung blockt ab, nimmt klaren Bezug auf die Gesetzgebung... Besonders perfide wird es dann, wenn diese vermeintlich besorgten Nachbarn bei den Familien klingeln und ein lebendiges Kind sehen, weil es mit an die Tür kommt, fröhlich lacht und offensichtlich guter Gesundheit und wohlauf ist...

Wenn das dann mehrfach geschieht und sich die Mutter besagten Kindes schon in einer Art Dauerentschuldigung wähnt... ja, es ist laut, ja, es tut uns leid und ja, das Haus ist hellhörig, er spielt nur, ich habe keinen Teppich, ja, er ist gesprungen, ja, er hatte einen Trotzanfall... und dann trotzdem beim Jugendamt angerufen wird, muss man das nicht mehr verstehen....

Aber es funktioniert... es war 5 Wochen sehr ruhig im Haus... Besagte Nachbarin hat sich mittlerweile entschuldigt, war sich der Folgen wohl nicht bewusst...


@All:
Ich persönlich habe nur gute Erfahrungen mit dem Jugendamt gemacht und ehrlich gesagt habe ich starke Zweifel an der Darstellung, das Jugendamt käme einfach und würde die Kids mitnehmen. Auch wenn manche Menschen das in wuseligen seltsamen und verwirrten Darbietungen mir weis machen wollen.

Ella


... ich habe mittlerweile keine Zweifel mehr an solchen Darstellungen... auch wenn sie von sehr einfach strukturierten Menschen in für uns wenig ausformulierten Wortgebilden erfolgen... ich darf aber auch verraten, dass selbst eine wohlklingende Formulierung nicht nützt bzw. auf besonders starken Widerstand stoßen kann, wenn sich Fachkräfte in ihrer Einschätzung ungenügend gewürdigt fühlen... für alle diejenigen, die es dann immer noch nicht glauben wollen... Erziehung ist eben nicht frei und wenn nichts anderes greift, dann kann eine vermeintliche antiautoritäre Erziehungsform, reinweg angenommene, mangelnde Grenzsetzung zu Inobhutnahmen und richterlichen Beschlüssen führen.... das nennt man dann Ermessen.... und weil ein einzelnes Ermessen nicht ausreicht, bedient man sich weiterer "Diagnostik" (Clearing), präsentiert dann eine Armada an Fächkräften mit natürlich identischen Einschätzungen, dabei Entwicklung, Gesundheit und anderslautende Aussagen mit Nachdruck ignorierend...

Hier ein recht aktueller Fall aus Bayern: http://famhecht.npage.de/

... und wer nicht mehr an Selbstdarstellungen glaubt und lieber Fachliches lesen möchte:

http://www.heimkinderverband.de/ZKJ_formatiert_HKVD.pdf
Bremerin
 

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